22.08.09

Als Autor braucht man viel Geduld

Wenn man sein Buch bei Books on Demand (BoD) veröffentlicht, braucht man vor allem eines: Geduld. Da ruft eine Buchhandlung an und will 50 Exemplare von "Aktion Störtebeker". "Aber noch in dieser Urlaubssaison, danach verkaufe ich nichts mehr". Ja, schön und gut, sehe ich ein. Liebend gerne würde ich die Bücher losschicken. Aber die müssen erst produziert werden. Und das kann dauern.
Besonders ärgerlich war bisher die Anzeige bei Amazon.de "lieferbar in 5-6 Tagen". Das kann einen potenziellen Leser schon abschrecken. In diese Lücke hinein stoßen offensichtlich Drittanbieter mit ihren Amazon-Shops - dort kann man das Buch sofort bekommen (allerdings für 3 Euro Versandkosten zusätzlich). Erstaunlichweise wird mein Rügen-Krimi dort sogar schon als "gebraucht" angeboten.

Aber immerhin hat Amazon jetzt nicht nur - nach fast einer Woche - die erste Rezension des Buches und weitere Texte samt Leseprobe veröffentlicht (darum muss man sich als BoD-Autor natürlich selbst kümmern). Sondern am Donnerstag und Freitag waren sogar die Lieferzeiten verkürzt. "Sofort lieferbar" stand da zu lesen. Da aber inzwischen die Zahl der Bücher im Lager dank neuer Käufer wieder auf Null zurückgegangen ist, kommt es seit ein paar Stunden wieder zu längeren Wartezeiten. Wie gesagt: Als BoD-Autor (und auch als Leser) braucht man Geduld.

Zwei schöne Rezensionen in Weblogs kann ich auch noch vermelden: Bei Datenhamster und im Rügen-Blog. Klemmeisen hat den Buch-Trailer veröffentlicht. Und Leander Wattig erwähnt in einem Beitrag zum neuen Social Media Newsroom von Books on Demand auch das Pressezentrum von "Aktion Störtebeker".