20.02.10

Paramilitärische Gladio-Einheiten auch im Osten in den Terrorismus involviert

Bei allem was zwischen Italien und Deutschland unterschiedlich sein mag, ähnlich war ganz sicher auch, dass Moskautreue in der BRD d.h. DKP- und SEW-Genossen bereit waren, die neue verdeckte Linie der Destabilisierung über die Förderung terroristischer Anschläge zu unterstützen. Der eigenständige, dritte Weg des Eurokommunismus fand bekanntermaßen bei ihnen keine Sympathien. Von der konspirativen westdeutschen Ralf Forster-Gruppe, der DKP-Militärorganisation, sind ca. 200 Personen in der DDR am Springsee nahe Frankfurt/Oder paramilitärisch ausgebildet worden. Auch sie weist alle Merkmale einer Gladio-ähnlichen Truppe auf.

Posted via web from Aktion Störtebeker

17.02.10

Offene Worte von Markus Wolf ...

Und natürlich sagt Markus Wolf hier nicht, dass auch Kämpfer aus der Bundesrepublik in der DDR oder in befreundeten Nahost-Ländern wie z.B. im Jemen durch geschulte Stasi- oder vereinzelt auch KGB-Funktionäre für den so genannten Partisanenkampf paramilitärisch ausgebildet wurden. Denn die Ausbilder könnten möglicherweise ausfindig gemacht und angeklagt werden. Das Delikt "Unterstützung des Terrorismus" unterliegt keiner Verjährung. Der Spionagechef will schließlich nicht zum Verräter seiner eigenen Mitarbeiter werden und schweigt im Konkreten.

Interessante Informationen über den Terrorismus zu Zeiten des Kalten Krieges

Posted via web from Aktion Störtebeker

Fragen an das MfS: Auskünfte über eine Behörde (Buchneuerscheinung)

Kurzbeschreibung

60 Jahre nach Gründung des MfS am 8. Februar 1950 scheint alles gesagt, geschrieben, gedruckt und gesendet. Es gibt keine Geheimnisse mehr. Aber ist bei den Jüngeren wirklich mehr bekannt als jene Grusel- und Schauermärchen, die seit 1990 absichtsvoll verbreitet werden? Und lassen sich diese Klischees nicht durch sachliche Informationen ersetzen? Verantwortliche Mitarbeiter des MfS kommen der Forderung nach, die in der Öffentlichkeit immer wieder an sie gestellt wird: Sie informieren ausführlich, detailliert und selbstkritisch über ihre Arbeit, über Geschichte, Strukturen, Tätigkeit und Methoden des Ministeriums.

Über den Autor

Werner Großmann, geboren 1930, trat 1952 dem MfS bei. Seitdem in der Auslandsaufklärung Stellvertreter von Markus Wolf und von 1986 bis 1989 Chef der Hauptverwaltung Aufklärung. Wolfgang Schwanitz, geboren 1930, trat 1951 dem MfS bei, von 1974 bis 1986 Leiter er die Bezirksverwaltung Berlin des MfS, danach bis zum Herbst 1989 stellvertretender Minister. Unter Modrow Leiter des Amtes für Nationale Sicherheit.

Ich bin gespannt

Posted via web from Aktion Störtebeker

30.01.10

Rügen versinkt wieder mal im Schnee

Die letzten Wochen waren schon hart genug und die Freude am zugefrorenen Bodden und den Eisschollen auf der Ostsee lassen langsam wirklich nach. Und seit heute Nacht tobt nun ein neues Sturmtief über die Insel und führt zu meterhohen Schneeverwehungen. Die stärksten Schneefälle, die Rügen in diesem Winter gesehen hat, führten bereits vielerorts zu massiven Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. Über Nacht sind  bereits 35 cm Neuschnee gefallen, weitere 15 cm Schnee und Sturmböen kündigt der Wetterbericht für heute an. Die Fähre nach Hiddensee ist außer Betrieb und auf der Rügenbrücke kommt es zu starken Behinderungen. Man kommt derzeit nur noch sehr schwer auf die Insel und auch nicht mehr von ihr herunter. Das erinnert langsam wirklich an den legendären Winter von 1978/1979. Nur damals hat die NVA die eingeschneiten Menschen versorgt.




20.01.10

Belohnung auf Störtebekers Kopf ausgesetzt

Bereits am 9. Januar ist der "Störtebeker-Schädel", der in meinem Krimi "Aktion Störtebeker" ja durchaus eine Rolle spielt, aus dem Hamburg Museum gestohlen worden. Aus ermittlungstaktischen Gründen ging die Polizei mit dieser Information bisher nicht an die Öffentlichkeit. Jetzt konnte die Tatsache aber nicht mehr länger unter der Decke gehalten werden.

Mitarbeiter des Museums registrierten den Diebstahl gleich nach seiner Ausübung. Da es keine Spuren eines Einbruchs gibt, geht die Hamburger Polizei davon aus, dass der Totenschädel während der Öffnungszeiten entwendet wurde. Unklar ist nach wie vor der Grund für den Diebstahl. Der Totenkopf des legendären Piraten besitzt keinen allzu hohen materiellen Wert. Zumal nicht einmal eindeutig bewiesen ist, ob er überhaupt von Klaus Störtebeker stammt. Wie in "Aktion Störtebeker" genau nachzulesen ist, gilt es aber als gesichert, dass es sich um den Schädel eines im 14. Jahrhundert geköpften Mannes handelt.

Für das Hamburg Museum hingegen besitzt das Exponat einen hohen ideellen Wert und ist eines der wichtigsten Ausstellungsstücke des Hauses. Stücke, wie diesen 600 Jahre alten Schädel, der 1878 beim Bau der Speicherstadt auf dem Grasbrook entdeckt wurde, gibt es selten. Sie sind daher nahezu unverkäuflich. Das Hamburg Museum hofft daher auf Hinweise aus der Bevölkerung, die den Totenkopf wieder an den Platz seiner Bestimmung zurück führen. Für die Wiederbeschaffung des Relikts ist inzwischen eine Belohnung von mehreren tausend Euro ausgesetzt worden.

Kommissar Bratfisch nimmt natürlich auch sachdienliche Hinweise entgegen und verspricht volle Diskretion bei Insider-Tipps.



03.01.10

Nordkorea als Unterstützer deutscher Terroristen?

Ein bislang im Zusammenhang mit dem deutschen Linksterrorismus noch nie genanntes Land hat offensichtlich eine wesentliche Rolle bei der internationalen Unterstützung der RAF gespielt. Wie aus jetzt freigegeben Unterlagen ersichtlich ist, handelte es sich dabei um Nordkorea. Bereits in ihrer Frühphase hatte die Rote Armee Fraktion Kontakt zu der kommunistischen Diktatur gesucht.

Dieser "Schurkenstaat" fehlte im Zusamenhang mit dem Thema "Terrorismus in Deutschland" bisher noch. Dass Militärkader aus der KVDR auf Rügen ausgebildet wurden, ist dagegen schon lange bekannt. In "Aktion Störtebeker" wird geschildert, wie die nordkoreanische Nahkampftechnik Gjogsul über Umwege in die DDR kam und bei den diversen Sondereinsatzkräften gelehrt wurde.

Posted via web from Aktion Störtebeker

02.01.10

Terroristen im Jemen - Ein Dörfchen namens al-Qaida

Der Weg in den bewaffneten Kampf führt über den Jemen: Dort lassen sich seit Jahrzehnten deutsche Terroristen ausbilden - einst die RAF, heute junge Islamisten.

Eine etwas wilde Geschichte. Aber vor dem Hintergrund, dass die USA Luftangriffe auf den Jemen vorbereiten und offensichtlich einen dritten Krieg vom Zaun brechen wollen, recht interessant. Wie in "Aktion Störtebeker" erwähnt, wurden an der NVA-Hochschule in Prora auf Rügen sowohl Offiziere aus dem prowestlichen Nordjemen (gegen Devisen) und aus dem sozialistischen Südjemen (als Bruderhilfe) ausgebildet. Wo die heute stehen? Die Geschichte ist schon verrückt.

Posted via web from Aktion Störtebeker